Bildaufhängung

Bilder aufhängen – eigentlich ist es ganz einfach und doch ist so manch einer an dieser Aufgabe fast schon schier verzweifelt. Mit Wasserwage, Bohrer, Zollstock und Nägeln bewaffnet macht man sich an die Arbeit.
Der geeignete Platz für das Bild ist gefunden und jetzt müssen die Nägel zur Aufhängung des Rahmens platziert werden. Mit dem Zollstock wird der Abstand zwischen den Aufhängungen auf der Rahmenrückseite genau abgemessen und das Maß auf die Wand übertragen. Mit der Wasserwage in der Hand und dem Bleistift im Mund ist das allerdings eine nicht zu unterschätzende Aufgabe.
Die Punkte für die Nägel sind markiert und nun kommt der Hammer zum Einsatz. Hierbei kann es passieren, dass sich die Wand sich nicht beugen will und in Form des Bohrers jetzt härtere Geschütze aufgefahren werden müssen. Im anderen Fall lassen die Nägel reihenweise ihre Köpfe hängen, weil man sie eben doch nicht genau auf den selbigen getroffen. Bei erfolgreichem Abschluss dieser Aktion, kann nun endlich das Bild aufgehängt werden. Doch schon laueren die nächsten Gefahren: der Abstand der Nägel passt trotz mehrmaligen Ausmessens nicht zu dem der Aufhänger oder beim stolzen Betrachten des Werkes fällt auf, dass die Wasserwaage wohl defekt war und das Bild schief hängt.
Also alles noch einmal auf Anfang und neu ans Werk. Ist das Bild dann wie gewünscht platziert, bleibt es meist nicht bei dem einen und wieder und wieder man sich den Gefahren des Bilder Aufhängens ausgesetzt. Richtet man sich neu ein und möchte in diesem Zuge umdekorieren, müssen die Bilder abgehangen und an neuer Stelle mühsam wieder aufgehängt werden. Was bleibt ist eine erneuter Kampf mit den Bildern und viele kleine Löcher in der Wand…
Galerieschienen unter der Decke mit transparenten PerlonseilenBilderrahmen-Wissen.de ist ein Informationsportal rund um das Thema Bilderrahmen, Kunst und Fotografie. Dieses Infoportal ist ein Projekt der artvera GmbH & Co. KG.