Rahmentypen
Kunststoffrahmen
Bilderrahmen aus Kunststoff bestechen vor allem durch ihre unvergleichliche Farbvielfalt und den unschlagbar günstigen Preis. Ein weiterer Vorteil ist das geringe Gewicht, durch das diese Rahmen mühelos auf- und umgehängt werden können. In der Kombination mit
Acrylglas sind Kunststoffrahmen zudem äußert bruchsicher und eignen sich so vor allem für den Einsatz in Kindergärten, Schulen und öffentlichen Einrichtungen.
Kunststoff entsteht durch bestimmte chemische Umsetzungen und ist ein makromolekularer, organischer und künstlicher Stoff. Erzeugt wird er durch die Verbindung kleiner Moleküle (Monomeren) zu größeren Einheiten, den so genannten Makromolekülen (Polymeren). Diese entstehen durch die kontinuierliche Verkettung der im Kunststoff enthaltenen Kohlenstoffatome miteinander. Manchmal entsteht die Verbindung der Kohlenstoffatome aber auch über die Verknüpfung von Sauerstoff-, Stickstoff- oder Schwefelatomen. Die Größe der Makromoleküle wird durch den Polymerisationsgrad oder das Molekulargewicht ausgedrückt. Ersteres gibt die durchschnittliche Anzahl der enthaltenen Monomeren an und das mittlere Molekulargewicht der Polymere liegt zwischen 8000 und 300000. Kunststoff kann aber auch durch die Abwandlung bestimmter makromolekularer Naturstoffe entstehen. Hierzu zählen
Cellulose, Naturharze, Eiweiß oder Naturkautschuk.
Kunststoffe haben eine geringe Dichte und sind deshalb erheblich leichter als Metalle oder keramische Werkstoffe. Sie weisen eine gute Zähigkeit und chemische Beständigkeit gegen Laugen, Salzlösungen und Mineralsäuren auf. Kunstoffe verfügen über eine geringe Wärmeleitfähigkeit und werden deshalb gerne als Dämmstoffe eingesetzt. Auch zur Isolation werden sie gerne genutzt, da sie eine geringe elektrische Leitfähigkeit aufweisen.
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